SOLARANLAGE WOHNMOBIL NACHRÜSTEN

Solaranlage Wohnmobil nachrüsten, Wohnwagen und Campingbus

Wer bereits ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen besitzt, hat jederzeit die Möglichkeit, eine Solaranlage nachzurüsten. Selbst bei älteren Modellen steht einer Ausstattung mit dem umweltfreundlichen Strom durch Sonnenenergie nichts im Weg. Gerade in Zeiten steigender Energiekosten ist diese Entscheidung sinnvoll für den Geldbeutel. Eine Solaranlage für das mobile Urlaubsquartier bietet jedoch noch weitere Vorteile.

  • Eine Solaranlage ist preiswerter als viele glauben.

  • Solarstrom fördert die Unabhängigkeit von allgemein zugänglichen Stromanschlüssen.

  • Die Energie wird komplett geräuschlos erzeugt.

  • Die Umwelt wird bei der Energieerzeugung nicht belastet.

  • Die Energieerzeugung kostet nur die Anschaffung der Anlage, weitere Energiekosten entstehen nicht.

 

Welche Komponenten sind zum Nachrüsten notwendig?

Eine Solaranlage besteht immer aus den gleichen Teilen. Neben den Solarzellen, die jeder auf den ersten Blick sehen kann, gibt es Kabel, die zur zugehörigen Batterie führen. Hier wird der Strom gespeichert, der aktuell nicht gebraucht wird. Er kann für einen späteren Bedarf abgefordert werden. Der Laderegler ist zwischen Solarzellen und Batterie geschaltet. Er schützt die Batterie vor Überladung. Außerdem hat er die Aufgabe, dafür sorgen, dass die Solarzelle bei fehlender Sonnenstrahlung den Strom aus der Batterie verbraucht. Diese Komponenten müssen ihrer Leistung gemäß aufeinander abgestimmt sein. Komplet-Sets für den Solarstrom im Wohnmobil sind meist passend berechnet. Der Laderegler muss an die Anzahl der Solarzellen angepasst sein, die Batterieleistung ergibt sich aus dem Strom, der bereit gehalten werden soll. Die meisten Camper nutzen die vorhandene Bordbatterie, um eine Solaranlage anzuschließen. Zu Störungen kommt es dabei in der Regel nicht.

Welche Solarzellen sind die besten für ein Wohnmobil oder einen Campingbus geeignet?

Monokristalline und polykristalline Zellen haben in etwa den gleichen Effekt für die Energieausbeute aus der Sonne. Die innovativen Backcontact Zellen bieten einen höheren Effekt und sind leichter. Das Gewicht der Solarmodule wirkt sich auf die Zuladung des Fahrzeugs aus. Deshalb sollte berücksichtigt werden, wie schwer die Solarkomponenten in der Summe sein werden.

Welcher Laderegler ist der beste?

Die meisten Kunden achten bei der Neuanschaffung einer Solaranlage für das Wohnmobil auf einen MPPT-Laderegler. Die Abkürzung MPPT steht für „Maximum Power Point Tracking“. Der einfachere PWM-Regler (pulse-width modulation) ist nicht mehr als eine direkte Verbindung zwischen der Solaranlage und der zugehörigen Batterie. Die Spannung der Solarmodule wird fast auf die Spannung der Batterie reduziert. Ein MPPT Laderegler dagegen passt seine Eingangsspannung der Solaranlage an und reguliert sie im zweiten Schritt auf Höhe der Batteriespannung. So kann eine höhere Energieleistung zur Speicherung bereitstellen.

 

Verschiedene Batterietypen für Wohnmobil Solaranlagen

Wenn aus verschiedenen Gründen die Bordbatterie nicht genutzt werden soll, um das Wohnmobil mit einer Solaranlage nachzurüsten, bietet der Handel unterschiedliche Batterietypen an. Eine Solaranlage fürs Wohnmobil ohne die Möglichkeit einer Speicherung ist nicht zu empfehlen. Die Sonne ist der wichtigste Energielieferant für unsere Erde. Die meisten Pflanzen und Tiere würde ohne sie schon nach wenigen Stunden sterben – schon der Temperaturabfall wäre zu stark. Schieben sich doch mal Wolken zwischen uns und die Strahlen, hat die Erde stets ausreichend Energie gespeichert, um unser Leben zu sichern. Wer Solarenergie nutzen will, muss Unterbrechungen mit Akkumulatoren überbrücken. Schließlich schränkt es die Urlaubsfreuden stark ein, wenn plötzlich alle elektrischen Geräte ausgehen, weil sich eine große Regenwolke vor die Sonne geschoben hat. Batterien bzw. Akkus werden ständig weiterentwickelt und verbessert. Es gibt inzwischen für jeden Bedarf Typen, von denen wir Ihnen gerne drei vorstellen möchten.

Lithium-Ionen-Akkus

Handys, Akkuschrauber, Computer, und sogar Autos enthalten verschiedene Typen dieses sehr vielseitigen Akkus. Sie alle geben weder Gase ab, noch müssen sie in einer besonderen Position betrieben werden. Deswegen können sie abseits und gut versteckt gelagert oder genutzt werden. Inzwischen haben Lithium-Ionen-Akkus auch eine hohe Zyklenfestigkeit, die nur durch hohe Ladetemperaturen stark beschränkt wird. Das im Vergleich zur Leistung geringe Gewicht macht den Akku zum optimalen Energiespeicher für tragbare Geräte. Den gesamten Wohnbereich eines Wohnmobils kann ein solcher Akku versorgen. Der größte Vorteil ist, dass bei seinem Betrieb keine Gase austreten. Er kann auch in geschlossenen Räumen betrieben werden. So müssen Wintercamper nicht auf eine gemütliche Wärme im fahrbaren Zuhause verzichten.

 

Gel-Akkus

Gel-Akkus enthalten einen gelförmigen Elektrolyt. So wird das übliche Nachfüllen bei Bleiakkus vermieden. Das verschlossene Gehäuse ermöglicht den kurzzeitigen Betrieb über Kopf. Da diese Akkumulatoren, wie alle VRLA-Akkus, Ventile besitzen, verbaut man den Akku nicht luftdicht. Der innere Widerstand dieses Speichers ist recht hoch, sodass er sich nicht als Starterbatterie für Autos eignet. In Motorrädern und Mopeds hingegen findet er zunehmend Verwendung. Ein Gel-Akku darf nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden.

 

AGM-Akkus

AGM-Akkus haben einen niedrigen Innenwiderstand, der Ihre Nutzung in Elektroautos und als Starterbatterien ermöglicht. Sie zeichnen sich durch ein Glasfaser-Vlies aus, das den Elektrolyt bindet. Auf diese Weise ist ein Auslaufen säurehaltiger Flüssigkeiten unwahrscheinlich. Auch dieser Akku verfügt über Ventile für den Gasaustausch. Der Gasaustritt ist der Grund dafür, dass dieser Akku nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden soll.

 

Wie funktioniert die Montage, wenn ein Wohnmobil mit einer Solaranlage nachgerüstet wird?

Wer eine mobile Solaranlage kauft, um sein Wohnmobil nachzurüsten, hat mit Montage keine Arbeit. Meist wird ein leistungsstarker Solarkoffer angeschafft, der regelmäßig nach der Sonne ausgerichtet wird. Auch eine mobile Anlage kann an die Bordbatterie angeschlossen werden. Montagearbeiten fallen nur an, wenn eine feste Anlage installiert wird. Die Montage einer Solaranlage ist in wenigen Schritten möglich. Entweder werden die Solarzellen direkt auf das Fahrzeugdach geklebt, oder sie werden mit speziellen Halterungen so angebracht, dass sie unterlüftet sind. Die Halterungen sind häufig im Lieferumfang enthalten, wenn man eine Solaranlage für ein Wohnmobil kauft. Sie werden entweder geschraubt oder geklebt.

Welche Montage eignet sich für welchen Zweck?

Die geklebten Solarpaneele bieten einen Vorteil, wenn die Höhe des Fahrzeugs eine Rolle spielt. Die direkte Montage auf dem Dach spart Platz nach oben. Auch, wenn die Solarmodule begehbar sein sollen, wird die Klebevariante gewählt. Experten gehen davon aus, dass der Ertrag höher ist, wenn die Solarzellen Luft von unten bekommen. Das liegt an den steigenden Temperaturen, die durch Luftkühlung gesenkt werden können. Im Winter ergibt sich also kein unterschiedlicher Ertrag bei den beiden Montagemöglichkeiten. Das Solarmodul selbst kann die hohen Temperaturen bis ca. 70 Grad Celsius mühelos aushalten.

 

Allerdings sinkt die Spannung und damit lässt die Leistung des Moduls nach. Wer nicht auf jeden Zentimeter der Fahrzeughöhe achten muss und keine Begehbarkeit braucht, montiert seine Solarzellen daher mit etwas mehr als 5 Zentimeter Abstand zum Dach in speziellen Halterungen.

Solaranlage Wohnmobil nachrüsten - Welche Kriterien sollten vor der Kaufentscheidung berücksichtigt werden?

Drei Kriterien sind wichtig, bevor die Entscheidung für eine spezielle Solaranlage für ein Wohnmobil fällt.

  • Mögliche Fläche für die Module

  • Art der Montage

  • Strombedarf

Die Fläche für die Solaranlage

Nicht jedes Wohnmobil hat die gleiche Fläche für Solarmodule zur Verfügung. Die Hersteller geben die Maße der Solarzellen exakt an. Vor dem Kauf sollten diese Maße mit dem Fahrzeug abgeglichen werden.

Die Art der Montage

Wenn es nicht auf die Höhe des Fahrzeugs mit Solaranlage ankommt, sollten die Solarzellen auf dem Dach des Fahrzeugs mit Abstand montiert werden. Das steigert den Ertrag der Sonneneinstrahlung. Hier ist wichtig, die passenden Halterungen zu verwenden. Ist jeder Zentimeter der Fahrzeughöhe entscheidend, werden die Solarpaneele direkt auf das Dach geklebt. Ein entsprechender Kleber ist dafür unabdingbar und wird von vielen Herstellern mitgeliefert. Wer sich für diese Variante der Montage entscheidet, muss mit einem Ertragsverlust rechnen. Solarmodule arbeiten besser, wenn sie nicht zu stark erwärmt sind. Eine Unterlüftung wirkt sich demnach positiv auf den Energiegewinn aus.

Der Strombedarf

Solaranlage Wohnmobil nachrüsten - Bevor eine Solaranlage für das Wohnmobil als passend eingestuft wird, muss der Bedarf feststehen, den die Anlage decken soll. Dabei kann eine kleinere Anlage unter Umständen durch einen Solarkoffer oder eine Solartasche ergänzt werden, wenn beispielsweise auf einem Campingbus nur eine geringe Fläche zur Verfügung steht.

Ganz einfach das Wohnmobil mit einer Solaranlage nachrüsten

Die vorhandene Bordbatterie zu nutzen ist die einfachste Möglichkeit, das Wohnmobil oder den Campingbus nachträglich mit einer Solaranlage zu versehen. Oft sind im Lieferumfang der Solarmodule bereits die benötigten Krokodilklemmen oder M8 Ringösen vorhanden. In diesem Fall ist die Installation in weniger als einer Stunde erledigt. Wichtig ist die Stärke des Ladereglers. Ist er stark genug, kann der gesamte Wohnbereich des Fahrzeugs über Solarenergie versorgt werden. Voraussetzung ist die Leistungsfähigkeit der Module, denn sie sammeln das Sonnenlicht ein.

Wartungsarbeiten an der Solaranlage für das Wohnmobil

Solaranlagen sind wartungsfrei und werden meist mit einer Leistungsgarantie von 20 bis 30 Jahren geliefert. Trotzdem gibt es zwei Aspekte, die regelmäßig kontrolliert werden sollten. Die Steckverbindungen können sich lösen. So geht Strom verloren und der Ertrag sinkt. Einmal bis zweimal pro Jahr sollte die Verkabelung daher kontrolliert werden. Es ist auch möglich, dass Tiere sich an den Kabeln zu schaffen machen. Defekte oder angenagte Kabel müssen umgehend ausgetauscht werden.

Der zweite Aspekt ist die Sauberkeit der Module. Sind sie verschmutzt, kann die Energiesammlung nicht bestmöglich erfolgen. Allerdings ist die Reinigung nur mit klarem Wasser und weichen Lappen möglich. Spezielle Beschichtungen auf den Modulen werden sonst angegriffen und beschädigt. Selbst sanfte Reinigungsmittel sind ungeeignet für Solarmodule. Bürsten und Schwämme kommen ebenfalls nicht in Frage. Wer beispielsweise Vogelkot oder tote Insekten entfernen muss, braucht Geduld und ganz viel Wasser. Kratzen und Schaben müssen unbedingt vermieden werden.

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