SOLARANLAGE FÜR WOHNMOBIL

Wer mit dem Wohnmobil unterwegs ist, liebt die Freiheit. Zu diesem Wunsch nach Unabhängigkeit gehört auch eine autarke Energieversorgung. Wer nicht ständig nach einer Stromversorgung suchen muss, kann seinen Freiheitsdrang ungehindert ausleben. Je nach Bedarf ist es möglich, mit einer Solaranlage für Wohnmobil die vollkommene Unabhängigkeit zu erreichen. Es gibt zahlreiche Lösungen, die auf die unterschiedlichen individuellen Ansprüche ausgerichtet sind.

Die verschiedenen technischen Möglichkeiten

 

Für Wohnmobile stehen monokristalline und polykristallinen Zellen zur Auswahl. Die aktuellen Entwicklungen haben zusätzlich die Backcontact Zellen hervorgebracht. Sie weisen einen höheren Zellwirkungsgrad auf und haben damit eine bessere Lichtausbeute. Die Oberflächen dieser Zellen sind glatt und die Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen liegen auf der Rückseite. Daher stammt ihre Bezeichnung „Backcontact“. Der Vorteil einer Solaranlage mit Backcontact Zellen liegt auch im niedrigeren Gewicht. Die geringere Zuladung macht sich positiv bemerkbar, wenn das Wohnmobil mit den notwendigen persönlichen Dingen und dem Reisebedarf bestückt wird.

Der Verbrauch ist entscheidend

Wer darüber nachdenkt, sein Wohnmobil mit einer Solaranlage zu bestücken, braucht zuerst einen Überblick über seinen Verbrauch. Eine kurze Berechnung ist daher im Vorfeld durchzuführen. Hierfür werden alle technischen Geräte, die im Wohnmobil betrieben werden sollen, aufgelistet. Anschließend muss der Strombedarf der Geräte ermittelt. Als letzten Faktor sollte die Betriebsdauer pro Gerät und Tag berücksichtigt werden. Ist der Strombedarf ermittelt, erhält der Wohnmobilist eine genaue Angabe bezüglich seines tatsächlichen Bedarfs. An diesen Bedarf müssen die Größe und Anzahl der Paneele sowie die Batteriekapazität angepasst werden. Für einen zusätzlichen Puffer kann ein Solarkoffer zur Hilfe genommen werden.

Erste Schritte in Richtung Autarkie

Jeder Reisende kennt seine Gewohnheiten. Wer seine Touren so plant, dass er regelmäßig ein Stromnetz auf einem Stellplatz anfährt, braucht keine Anlage, die ihm die völlige Unabhängigkeit garantiert. Hier kann Schritt für Schritt eine Erweiterung erfolgen. Wenn ein Anfang gemacht ist, wird die Anlage nach Bedarf ausgebaut, bis die Solaranlage für Wohnmobil alle Anforderungen erfüllt, die der Wohnmobilist an seine Freiheit stellt. Um sich bereits auf spätere Erweiterungen vorzubereiten, kann es sinnvoll sein, einen leistungsfähigeren Laderegler anzuschaffen. So bietet sich von Anfang an eine Ausbaureserve für weitere Solarmodule.

Wie individuell kann eine Solaranlage sein?

Der Individualität sind bei einer Solaranlage für Wohnmobil keine Grenzen gesetzt. Es gibt Komplettsets, die bereits mit Laderegler und allen benötigten Materialien für die Montage geliefert werden. Hier ist an alles gedacht und der Wohnmobilist muss nur noch die gut beschriebene Montage durchführen. Die Sets, die Solaranker im Angebot hat, zeichnen sich durch eine hohe Qualität und ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Wer sich eine individuellere Solaranlage für sein Wohnmobil wünscht, kann sich die einzelnen Komponenten selbst zusammenstellen. Hier sollte jedoch immer der Verbrauch zugrunde gelegt werden, der durch die Solaranlage abgedeckt werden soll.

Die Vorteile einer Solaranlage für Wohnmobil

Es steht außer Frage, dass eine Solaranlage die Freiheit des Wohnmobilisten verstärkt. Zusätzlich bietet der Solarstrom für Touren und Camping noch weitere Pluspunkte:

  • Umweltfreundliche Energie

  • Schnelle Amortisierung der Anlage durch dauerhaftes Einsparen von Kosten

  • Keine Vorausbuchungen von Stellplätzen mit Stromversorgung notwendig

  • Keine Probleme durch überfüllte Stellplätze

Wer gern und häufig Touren mit seinem Wohnmobil unternimmt, kennt die Einschränkungen, die etwa mit der Buchung auf einem Stellplatz einhergehen. Da gibt es Öffnungszeiten, Platzordnungen und nervende Nachbarn. Einfach mal spontan an einem schönen Ort die Nacht verbringen? Eine Solaranlage für das Wohnmobil macht es möglich.

Der optimale Neigungswinkel der Solaranlage

Wenn die Solarmodule im rechten Winkel zum Einfall der Sonneneinstrahlung positioniert werden, ist dies bei einer Photovoltaikanlage ideal. Aufgrund der Änderung des Sonnenstandes sollte für die Ausrichtung die Zeit der intensivsten Nutzung betrachtet werden.


Diesem Zeitraum ist besondere Beachtung zu schenken, da der beste Neigungswinkel von der Nutzung der Solaranlage abhängt. Standort und Zweck des Einsatzes können unterschiedlich ausfallen und sollten daher für die Bestimmung des Neigungswinkels herangezogen werden.

Typische Fälle für die Ermittlung des idealen Neigungswinkels beim Camping

Bei einer Solaranlage, die ein Wohnmobil im Herbst und Winter mit Strom versorgen soll, ist der niedrige Sonnenstand zu beachten. Die Solarmodule sollten steiler aufgerichtet werden, damit auch bei flachem Einstrahlwinkel der Sonne in diesen Jahreszeiten eine maximale Ausbeute erreicht wird. Optimal ist dabei ein Neigungswinkel um 55°. Bei der Nutzung von Solarmodulen in einem Wohnmobil, das im Sommer genutzt wird, sollte die Ausrichtung der Solarpaneele deutlich flacher erfolgen. Der optimale Neigungswinkel liegt dabei bei ungefähr 25°.

Leichte Abweichungen von diesen Idealwerten sind in der Praxis unerheblich. Bis zu einer Abweichung von zwei bis drei Grad nach oben oder unten sind keine spürbaren Wirkungseinbußen wahrzunehmen.

Eine Ausrichtung, die sich dem rechten Winkel zur stärksten Sonneneinstrahlung (im Sommer, mittags, nach Süden hin) möglichst weit annähert, hat einen Neigungswinkel von 30 bis 35°.

Immer dann, wenn die Solarmodule der Sonne nachgeführt werden, kann theoretisch die größte Energiemenge aufgenommen werden.

Mit den mobilen Solaranlagen können Sie unter Berücksichtigung des Neigungswinkels den Solarertrag und die Wirkkraft der Anlage zusätzlich erhöhen.

ENTDECKEN

HILFE

SOCIAL MEDIA

Harkortstraße 115

59229 Ahlen

© 2019 | Solaranker.com