GARTEN SOLARANLAGE & OUTDOOR SOLAR

Garten Solaranlage

Wer seinen Garten als Lebensraum nutzt, braucht  Energie. Es gibt geringen Energiebedarf für die Gartenbeleuchtung oder den Betrieb eines Radios auf der Sonneninsel. Hier sind Anlagen mit einer Nennleistung bis zu 75 Watt Peak unter Umständen ausreichend. Doch vor zu kleinen Anlagen sei gewarnt. Schnell kommen auch im Garten weitere Stromnutzer hinzu. Die Teichpumpe, ein Wasserkocher oder ein Fernseher im Gartenhaus sorgen für einen höheren Bedarf. Wer seinen Garten darüber hinaus auch im Winter nutzen möchte, braucht eine Anlage, die eine höhere Leistung erzielen kann. Hier muss berücksichtigt werden, dass es weniger Sonnenstunden gibt. Die Module müssen also leistungsstärker sein und die Batterie braucht ein größeres Fassungsvermögen. So wird der Garten autark vom Hausstrom. Das spart bares Geld und ist zusätzlich ein Plus für die Umwelt. Mit einer Solaranlage für den Garten werden Ressourcen geschont.

Wie ist eine Garten Solaranlage aufgebaut?

Eine Solaranlage für den Garten besteht aus Solarzellen, dem Wechselrichter, einem Stromzähler, passenden Kabeln und idealerweise einer Batterie zum Speichern der erzeugten Energie. Die Solarzellen sind in Solarmodule integriert. Hier hält der Handel je nach Bedarf die unterschiedlichsten Größen bereit. Die Module sammeln die Sonnenkraft. Hier handelt es sich um Gleichstrom, der vom Wechselrichter in den benötigten Wechselstrom umgewandelt wird. Überschüssiger Strom wird in die Batterie geleitet und kann bei Bedarf von dort abgerufen werden. Alle Geräte, die mit 230 Volt laufen, können durch die ausgefeilte Technik mit einer Solaranlage für den Garten versorgt werden. Dazu zählen nicht nur Springbrunnen, Teichpumpen und Werkzeuge, sondern auch Rasenmäher und Beleuchtungsanlagen. Solaranlagen können mobil sein. Dann werden sie jeweils nach dem Stand der Sonne ausgerichtet. Einige Module sind dazu geeignet, in Bäumen zu hängen und so die Sonnenenergie zu sammeln. Die meisten Solaranlagen für den Garten sind auf Dächern von Schuppen oder Gartenhäusern zu finden. 

Wichtige Fragen vor der Auswahl einer Solaranlage für den Garten

Eine Solaranlage für den Garten ist eine Anschaffung fürs Leben. Schnell sind die Anschaffungskosten durch die gesparten Stromkosten wieder in der Kasse, wenn die passende Solaranlage gekauft wurde. Einige Fragen sollten im Vorfeld abgeklärt werden, damit lästiges Nachrüsten oder eine zu große Anlage vermieden werden.

Wie viel Energie wird benötigt?

Vor dem Kauf einer Solaranlage im Garten ist eine Ermittlung des Strombedarfs von Vorteil. Hierfür können alle Geräte aufgelistet werden, die im Garten betrieben werden. Außerdem kann der Strombedarf pro Gerät und Woche leicht berechnet werden. Die Wattzahl des Geräts gibt den Verbrauch zuverlässig an. Meist sind Kilowattstunden angegeben. Bei einer Nutzung von 30 Minuten halbiert sich also die Summe.

Mobile oder stationäre Solaranlage für den Garten?

Wer ein Gartenhaus oder einen Schuppen im Garten hat, kann über eine fest montierte Fotovoltaikanlage nachdenken. Auf dem Dach nehmen die Module keinen Platz weg und können quasi ununterbrochen Energie sammeln. Wer einen kleineren Garten mit einer Solaranlage ausstatten will, greift unter Umständen auf eine mobile Anlage zurück. Diese kann je nach Tageszeit optimal zur Sonne ausgerichtet werden.

Typische Anwendungsfälle für die Berücksichtigung des idealen Neigungswinkels bei Gartenhäusern

· In der gängigen Praxis werden die Solarpaneele auf dem Dach des Gartenhauses angebracht. Um dabei den höchstmöglichen Ertrag über das gesamte Jahr hinweg betrachtet zu erbringen, ist ein Neigungswinkel von circa 32° optimal.

· Wenn die Nutzung des Gartenhauses ausschließlich im Sommer erfolgt, ist es sinnvoll, die Ausrichtung der Solarpaneele deutlich niedriger vorzunehmen. Der ideale Neigungswinkel ist dabei ungefähr 25°.

· Bei einer Solaranlage, die ein Gartenhaus vorrangig im Herbst und Winter mit Strom versorgen soll, ist der flache Stand der Sonne zu beachten. Aus diesem Grund sollten die Solarmodule deutlich steiler aufgerichtet werden. Diese Maßnahme wird empfohlen, damit trotz flachem Einstrahlwinkel der Sonne in diesen Monaten eine maximale Solarausbeute erreicht werden kann. Ideal ist dann ein Neigungswinkel um circa 55°.

Geringe Abweichungen von diesen genannten Werten sind unerheblich. Bis einer Abweichung von 2-3° mehr oder weniger sind keine spürbaren Einbußen wahrzunehmen.

Die Ausrichtung, die sich dem rechten Winkel zur stärksten Sonneneinstrahlung (Sommer, Mittag, Süden) besonders annähert, besitzt einen Neigungswinkel von 30 bis 35°.

Der optimale Neigungswinkel

Der Neigungswinkel ist der Winkel zwischen einem aufgestellten Solarmodul und der Horizontalen beziehungsweise Waagerechten.

Der optimale Neigungswinkel sollte bei der Nutzung einer Solaranlage Berücksichtigung finden. Für den maximalen Solarertrag einer Photovoltaikanlage ist es ideal, wenn die Solarpaneele im rechten Winkel zur Sonneneinstrahlung ausgerichtet werden. Dabei sollte beachtet werden, wann der Zeitpunkt der intensivsten Nutzung ist. Dies sollte ebenso wie die Änderung des Sonnenstandes im Laufe des Tages und in Abhängigkeit der Jahreszeit bei der Ausrichtung berücksichtigt werden. Der optimale Neigungswinkel hängt von der Nutzung der Solaranlage ab. Je nach geografischem Ort der Aufstellung der Solaranlage gibt es Unterschiede im Hinblick auf einen idealen Neigungswinkel.

Da Standort und Zweck des Einsatzes oft unterschiedlich ausfallen, sollten diese für die Ermittlung des optimalen Neigungswinkels Berücksichtigung finden.

Wartung und Pflege einer Garten Solaranlage

Verschmutzungen und lose Kabelverbindungen kommen auch bei hochwertigen Solaranlagen für den Garten vor. Das ist durch die Einflüsse bedingt, denen die Solarmodule und die anderen Bestandteile im Freien ausgesetzt sind. Eine regelmäßige Wartung ist normalerweise nicht vorgesehen, obwohl die Lebensdauer einer Solaranlage etwa 20 bis 30 Jahre beträgt. Trotzdem sollte die Solaranlage im Garten im Frühjahr und im Herbst begutachtet werden. Schmutz auf den Modulen sorgt zum Beispiel dafür, dass die Höhe des Ertrags beeinträchtigt werden kann. Der Staub in der Umgebung bildet unter Umständen einen Schmierfilm mit der Luftfeuchtigkeit, sodass die Zellen überschattet werden. Lose Verkabelungen können ebenfalls die Ursache dafür sein, dass Energie verloren geht. Beschädigungen an der Oberfläche der Module müssen von einem Fachmann repariert werden. Hier kann der Gartenfreund mit üblichen Reparaturtechniken nichts ausrichten. Bei der Reinigung der Module ist darauf zu achten, dass keinerlei Reinigungsmittel verwendet werden dürfen. Die Beschichtungen der Module sind nicht mit Fensterscheiben zu verwechseln. Wasser und ein weiches Tuch müssen ausreichen. Bei extremer Verschmutzung kann ein Fachmann die sachgemäße Reinigung übernehmen.

Go Green – Eine Solaranlage im Garten hilft, der Umwelt zu helfen

Wenn eine Solaranlage im Garten betrieben wird, spricht nichts dagegen, auch Aufgaben des täglichen Bedarfs über die Solaranlage zu erledigen. So können beispielsweise alle Geräte, die mit Akkus betrieben werden, durch die Solaranlage im Garten geladen werden.

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